Einfach nur Lecker :]
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Vegetarier sein ist gar nicht so teuer.
Zu Vegetariern und Veganern gibt es ja unzählige Vorurteile. Angefangen, dass es total teuer ist bis zu “Es ist total ungesund” und anderen Märchen. Ich habe ja selbst mal einen Monat Vegan gelebt und mir war es auch zu teuer. Was aber nicht immer der Fall sein muss. In meinem Fall sind mehrere Faktoren zusammen gekommen, die es im Endeffekt so teuer gemacht haben.
Ich hatte zum einen kaum vegetarische bzw. vegane Produkte zu Hause, musste also fast alles von Grund auf kaufen. Der nächste Punkt war, dass ich nur für mich alleine gekocht habe. Es ist gar nicht so leicht für eine Person zu kochen, da man meist beim Einkaufen einfach nicht so kleine Mengen bekommt. Deswegen holt man größere Mengen die dann natürlich teurer sind. Und der letzte Punkt ist, dass ich auch viele Fertigsachen gekauft habe. Vegane Schnitzel, Vegane Würstchen, Frühlingsrollen etc. und die Sachen sind einfach immer teurer, als wenn man es selbst macht.
Jetzt ernähre ich mich schon über ein halbes Jahr vegetarisch, habe vieles zu Hause, kenne viel viel mehr Rezepte, mache viel mehr selbst und spare damit kräftig Euronen. Ich muss auch ganz stolz erwähnen, dass ich nicht einmal in dieser Zeit, Fleisch gegessen oder auch nur daran gedacht habe.
Wenn man selbst kocht und die sachen auch selbst macht, hat man nicht nur kräftig gespart sondern es schmeckt auch wirklich besser. Ich habe recht viele fertige Veggie Produkte probiert. Und nur die wenigsten waren wirklich gut. Selbstgemacht rockt einfach.
Gestern war ich für’s Wochenende einkaufen, geplant waren vegane Burger (ich koche in letzter Zeit immer öfter vegan), veganes Chili mit Avocado-Joghurt-Topping und ein Gemüse-Curry mit Reis. Das war so der Plan für Fr,Sa,So. Ausgegeben habe ich für alles ~25€. Dazu muss man noch erwähnen, dass die Portionen für 2 Personen sind, ich noch Hackfleisch gekauft habe für nicht-vegane Burger da am Freitag Besuch da war, der ohne Fleisch nicht leben kann
Und dass ich Johannisbrotkernmehl gekauft habe, was allein schon 5€ kostet aber man nur einen TL davon braucht. Hält wohl also die nächsten 3-4 Monate und wird auch für viele andere Gerichte benutzt werden.
Gestern habe ich dann die Burger gemacht (leider kein Foto gemacht T___T) raus gekommen sind, 3 vegane XXL Burger und 4 XXL Fleischburger. Zu den Burgern habe ich noch eine scharfe Salsa und Guacamole gemacht, was mit auf den Burger kam. Mit drauf noch Salat, Gurken und Tomaten. Zugegeben ich war dafür auch fast 2h in der Küche. Wäre aber wohl auch in der hälfte der Zeit machbar gewesen. Ich habe mit den Dips angefangen und musste zwischendurch immer den Mixer sauber machen was Zeit gekostet hat. Außerdem war ich auch allgemein recht langsam was alles anging. Man ist ja noch jung und hat Zeit
Auf jedenfall war der Burger wirklich verdammt lecker. Ich habe auch mal so einen fertigen vom Biokauf nebenan gegessen. Und man kann wirklich sagen es ist nicht vergleichbar!! Nebenbei habe ich letzten als ich von der Arbeit kam und halb verhungert am Duisburger HBF stand und auf den Zug gewartet habe bei Mc Doof noch diesen tollen Veggie TS probiert. Der hat lustigerweise nach Pappe geschmeckt bzw. fast nach gar nichts. Und meiner war, (ja eigenlob stinkt) einfach besser
Der Fleischfresser der zu Besuch war hat den Veggie Burger auch probiert und ihm hat er auch gut geschmeckt. Natürlich war aber sein Fleischburger besser, weil ihm die konsistenz des Hackfleisches besser gemscheckt hat.
Heute gibt es dann Chili mit Avocado-Joghurt-Topping. Durch Sojajoghurt auch vegan :]
Fazit ist, dass wenn man etwas Zeit investiert um alles selbst zu machen, man auch sehr kostengünstig Vegan/Vegetarisch Essen kann. Schnappsrechnung: 25€ auf 3 Tage verteilt, für 2 Personen: 4,16€ pro Person, pro Essen. Was in meinen Augen noch sehr annehmbar ist. Besonders wenn man bedenkt, dass da noch Fleisch mit drin war im Preis und gestern auch 3 Personen mehr als Satt geworden sind. Dazu noch das teure Johannisbrotkernmehl was mit fast 5€ schon einen großen Teil ausgemacht hat, jedoch sehr lange halten wird da es nicht so schnell verbraucht.
P.S: Das Foto am anfang hat nichts mit diesem Beitrag zu tun. Da ich aber ein Foto wollte und keins von den Burgern hatte, musste das eben herhalten.
Knusprige Tofunuggets – Rezept
Extra für Robert hier noch schnell das Rezept für die Chickenwings ohne Chicken
Das Rezept habe ich aus dem Buch “Vegan For Fun”. Das Rezept ist sehr einfach, günstig und sehr schnell gemacht. Und es schmeckt wirklich sehr lecker und ganz ehrlich… man erkennt kaum einen Unterschied zwischen den und echten Chicken Wings bzw Chicken Nuggets. Da die Konsitenz vom Tofu und diesen Nugget matsch gleich ist ;O
Zutaten für 2 Portionen
Für die Nuggets:
- 65g Mehl
- 1 TL Rohrzucker
- 1 TL (Meer)salz
- 100 g ungesüßte Cornflakes
- 400 g Tofu
- 500 ml Pflanzenöl
- getrocknete Chilliflocken
Für den Curryketchup
- Saft von 1/2 Zitrone
- 140 g Tomatenmark
- 2 EL Agavendicksaft
- 2 TL Currypulver
- 2 EL Olivenöl
- Salz & Pfeffer
- scharfe Soße (falls man es scharf mag)
Als erstes machen wir den Curryketchup. Dazu einfach alle Zutaten miteinander vermischen und 3 EL Wasser dazu geben. Wenn der Ketchup fertig ist einfach zur Seite stellen. Wer es scharf mag, kann noch eine scharfe Soße mit rein tun. Ich habe da Mad Dog verwendet
Für die Nuggets vermischen wir zuerst das Mehl, den Rohrzucker, das Salz, das Chillipulver/flocken und 90 ml Wasser und rühren es zu einem glatten Teig. Man kann natürlich noch andere Gewürze wie Paprikapulver, Pfeffer etc. mit reingeben. Je nach Geschmack! Dann kommen die Cornflakes dran. Diese werden fachmännisch zerbröselt.
Zwischendurch das Pflanzenöl in eine Fritteuse oder Topf geben und erhitzen.
Dann kommt das Tofu dran. Das schneiden wir in ca. 1 cm dicke streifen. Wer möchte kann die Kanten etwas abrunden, damit die Streifen oganischer und mehr nach Nuggets ausschauen und nicht so kantig sind.
Nun sollte auch die Fritteuse heiß sein. Was nun kommt, sollte jeder vom Schnitzel machen kennen. Das Tofu in den Teig tunken und in den verbröselten Cornflakes wenden. Anschließend ca. 3-5 Minuten frittieren, auf Kuchenpapier abtrofen lassen und reinhauen!
Tofu Nuggets mit Curryketchup
Heute mal, Chicken Wings ohne Chicken
mit selbstgemachtem Curryketchup und einem kleinen Salat.
Vegane Spaghetti
Heute gab es mal vegane Spaghetti. Mit einer Tofu-Rotwein-Tomanten Soße. Dazu noch ein Glas Rotwein.
Gnocchi mit Zuckerbohnen und Champignons
Heute: Gebratene Gnocchi mit Zuckerschoten und Champignons in einer Mandelcreme Soße.












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